Die Muotathaler Wetterschmöcker um Martin Holdener hatten
wieder mal den richtigen Riecher. Schon im Oktober sagten die
sechs Schwyzer alles voraus: die Kälte. das Eis. den Schnee.
Der Winter komme schnell und er werde hart, waren sich die urchigen Mannen sicher.
Und genau so ist es eingetroffen. Nicht nur in der Schweiz. In ganz Europa zittern sich die Menschen durch einen strengen Winter. In Deutschland sind sogar schon Menschen erfroren.
Die Kunst der Wettervorhersage - die Muotathaler beherrschen sie. Weil sie überdie richtige Lektüre verfügen. Ihre präzisen Prognosen «lasen» sie aus dem Verhalten von Feldmäusen und Regenwürmern. Je tiefer diese graben, desto kälter wirds. Und die Tierchen gruben bereits im Oktober tief.
Wetterschmöcker Holdener ist nach seiner Superprognose im Hoch. Deshalb traut er sich schon jetzt, das Wetter für den kommenden Sommer vorauszusagen. Dürfen wir uns auf Hitzemonate wie 2003 freuen? Oder müssen wir auch im Augustschlottern?
Es passiert eher selten, dass gleich alle sechs Muotothaler Wettenchmöcker einer Meinung sind. Doch als sich der meteorologische Verein Innerschweiz im Oktober versammelt, ist das für einmal der Fall: «Der Schnee lässt nicht lange auf sich warten. Es wird ein langer und strenger Winter.»
Bingo, ein Volltreffer! «Das ist natürlich schön» bleibt Wetterschmöcker Martin Holdener trotzdem bescheiden.
Seit Tagen wird der Schwyzer aufseine präzise Prognose angesprochen. «Ich hätte auch lieber schönes Wetter. Aber wir müssen ja das Wetter voraussagen, das kommen wird, und nicht, was wir gern hätten.»
Gewusst wie. Holdener hatte die richtige «Lektüre». Er «las» Feldmäuse und Regenwürmer. «Die Tiere waren sehr tätig, haben angesammelt und sich bewegt. Auch sind sie tief in den Boden gekrochen. Das machen sie, um zu überleben wenn der Boden einfriert.» Deshalb steht für den Wetterschmöcker fest: Noch zwei Wochen bleibt es so eisig kalt. Spätestens ab dem 20. Januar wirds wärmer. Holdener weiss noch viel mehr: Der Sommer wird höchstens durchschnittlich warm.
Martin Holdener, der Mäuseflüsterer und Wetterschmöcker. So einer kann sich entspannt zurücklehnen, wenn andere Wetterfrösche streiten. Etwa Thomas Bucheli vom Schweizer Fernsehen mit den Privaten Jörg Kachelmann und Peter Wick. «Ich verstehe, wenn Wick oder Kachelmann etwas vom Geld haben wollen, das beim Fernsehen zur Verfügungsteht.»
Dabei findet Holdener: «Die vo Züri» machen es nicht so schlecht. Aber auch im Erfolg triumphiert er nicht. «Wir täuschen uns auch wieder mal.» Hoffentlich mit der Sommerprognose.
The Muotathaler Wetterschmöcker Martin Holdener again had the correct Riecher. Already in October the six Schwyzer had forecast everything: cold weather, ice, and snow.
The winter will come fast and become hard, itself the urchigen Mannen was safe.
And exactly the same has arrived. Not only in Switzerland. In all of Europe people are trembling from the severe winter. In Germany people are already even erfroren.
The art of the weather forecast - the Muotathaler control it. Because they over those order the correct reading. Their precise prognoses "read" it from the behavior of field mice and earthworms. The deeper that these dig, the colder it will become. And the Tierchen have already dug deeply in October.
Wetterschmöcker Holdener is on a high after his superprognosis. Therefore he already dares to forecast the weather for the coming summer. Will we be pleased with warm months like 2003? Or do we also have in the Augustschlottern?
It happens rather rarely that all six Muotothaler Wetterschmöcker are of the same opinion. But when the meteorological association inside Switzerland meets in October, for once the case is: "The snow is not long in coming. I will become a long and severe winter."
Bingo, a direct hit! "That is naturally beautiful" Wetterschmöcker Martin Holdener still grants nevertheless.
For days the Schwyzer address one prognosis. "I would rather have beuatiful weather also. But we must forecast the weather that will come, and not what we would like."
Know how. Holdener had the correct "reading." It "read" field mice and earthworms. "The animals were very active, accumulated and moved. Also they crept deeply into the ground. They do that in order to survive if the ground freezes." Therefore it is certain for the Wetterschmöcker: Still two weeks of icy cold remain. At the latest, starting from January 20th it will become warmer. Holdener knows still much more: The summer will be at most, average warm.
Martin Holdener, the and Wetterschmöcker. So one can lean back and relax, while other weather frogs argue. For instance, Thomas Bucheli of Swiss television with the private Jörg tile man and Peter Wick. "I understand, if Wick or tile man want to make money from being on the television Verfügungsteht."
Holdener finds: "Die vo Züri" does not make it so bad. In addition, success does not make triumph. "We are mistaken sometimes." Hopefully with the summer prognosis.
-- Badly translated by Anthony Holdener (someone please do a better job).
Here are some other links to Martin Holdener, the Wetterfrosch: